Empörung über die neue Schamlos-Show im TV
Familienministerin und Bischöfin geißeln „Schulmädchen“-Serie
Hausaufgaben, Noten? Diese Mädchen reden nur über Sex, Sex, Sex. Wer gestern um 21.45 Uhr in die neue RTL-Serie „Schulmädchen“ zappte, bekam rote Ohren.
Wie schamlos sind die modernen „Schulmädchen“?
„Nur 75A“, jammert Stella da. „Einen Dreck bin ich wert mit dieser Oberweite!“
Ramona: „Du solltest Weißbier trinken, dann werden deine Titten größer.“
Ein anderes Problem: „Der Sportlehrer hat mir zwischen die Beine gegriffen.“ Der Trost der Freundin: „Ist doch besser, dieser Sportgott fasst euch an, als einer der anderen Notenwichser.“
Produzent Philip Voges: „Wir wollen provozieren und unterhalten.“ Politik und Kirche laufen Sturm!
Familienministerin Renate Schmidt zu BILD: „Die Dialoge sind niveaulos und absolut primitiv. Peinlich, dass RTL Rollenbilder suggeriert, die weder der Lebenswelt junger Menschen entsprechen noch erstrebenswert sind.“
Margot Käßmann, Landesbischöfin Hannover: „In der Serie wird Mädchen unterstellt, nur an Sex zu denken. Die Szene, in der eine Schülerin mit einem Jungen nur dann Sex möchte, wenn er sich dabei eine Tüte über den Kopf stülpt, ist menschenverachtend und macht für Jugendliche die Sexualität als etwas sehr Schönes kaputt.“
Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier legt Protest ein, weil es „unterstes Niveau“ ist und die Namensrechte ihres Vaters verletzt werden. Die versexte Schule heißt nämlich „Franz Josef Strauß Gymnasium“...






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